Wussten Sie schon, …

 

  • dass unser Schulgebäude im Stil der "holsteinischen Spätrenaissance" errichtet wurde?

  • dass wir als erste Kieler Schule eine Lüftungsanlage hatten? Frische Luft wurde auf 18 Grad erwärmt oder gekühlt und von oben in die Klassenräume getrieben.

  • dass unsere Turnhalle jahrzehntelang nur einen Loheboden (Gemisch aus Sand und Holzspänen) besaß und im obersten Geschoss lag? Heute ist dort die Aula.

  • dass schon 1946 mit der täglichen Schulspeisung begonnen wurde? In Thermokübeln wurden Suppen, Brei und Eintopfessen herbeigeschafft und durch die Lehrkräfte ausgeteilt: Eine Garantie gegen Schuleschwänzen!

  • dass in der Nachkriegszeit der Unterricht wegen Kohlenmangel nicht selten in Mänteln und dicken Wollsachen stattfand?

  • dass es z.B. im Schuljahr 1950/51 nur 7 Klassenstufen an unserer Schule gab? Vier Jahre später hatte man den heute üblichen Umfang von 9 Klassenstufen erreicht.

  • dass zwischen 1952 und 1955 die Hälfte des Kollegiums aus Junglehrern bestand?

  • dass bis 1955 alle Flure nach dem zerstörten Ostflügel hin an einem Bretterzaun endeten und nur ein Raum im Gebäude abschließbar war? Es war das Rektorzimmer, heute ein Teil des Raumes 45.

  • dass bis 1955 für 20 Klassen nur 4 Lineale und 2 Zirkel zur Verfügung standen? Für den Freiluftsport besaß man 2 Handbälle, 2 Schlagbälle und  eine Stoppuhr; für den Physikunterricht einzig eine pneumatische Wanne zum Auffangen von Gasen.

  • dass die Schulleitung 1955 ihre erste Schreibmaschine, allerdings aus den zwanziger Jahren, erhielt, aber erst zwei Jahre später die drei im Gebäude untergebrachten Schulen zusammen eine Sekretärin bekamen?

  • dass ab 1955 regelmäßiger Schwimmunterricht in der Lessinghalle und die ersten Klassenfahrten (nach Amrum und Ratzeburg) durchgeführt wurden?

  • dass 1955 unsere Weihnachtskrippe und 8 Jahre später die großen Weihnachtstransparente für die Treppenhausfenster durch Schüler der Abschlussklassen hergestellt wurden?

  • dass 1956 trotz des Wiederaufbaus der Schule noch solcher Platzmangel herrschte, dass 9 Räume mit je 2 Klassen belegt werden mussten?

  • dass die Schulfunkanlage, deren Zentrale im Sekretariat lag, eine Mithörmöglichkeit in allen Klassen bot?

  • dass in den fünfziger Jahren anlässlich der "Volksfeste der Kieler Woche" auf der Krusenkoppel alle Schülerinnen ab Klasse 5 mit dem Lehrerkollegium im festlichen Umzug zur Anlegestelle Gaarden und von der Seegartenbrücke weiter bis zum Karolinenweg wanderten?

  • dass 1962 die letzte reine Mädchenklasse entlassen wurde?

  • dass im gleichen Jahr die volle Lernmittelfreiheit eingeführt wurde?

  • dass 1963 die Lehrerkonferenz beschloss, das Tragen von Pfennigabsätzen in der Schule zu verbieten?

  • dass der Schulhof im Jahre 1963 und der Parkplatz 7 Jahre später ihre Asphaltdecke erhielten?

  • dass fast ständig zwei bis drei Schulen in unserem Gebäude untergebracht waren? Nur zwischen 1964 und 1972 gab es hier wirklich eine einzige Schule.

  • dass 20 Jahre nach Kriegsende endlich die Bunkerruine vor dem Schulhof weggeräumt wurde? Heute liegt dort die große Rasenfläche.

  • dass in den sechziger Jahren bei einem Ausfall von Lehrern keine Vertretungskräfte zur Verfügung standen, obwohl Geldmittel für sie bereitlagen? Zur Behebung des Lehrermangels wurde ein Kurs für Aushilfslehrkräfte, darunter zwei Damen unseres Kollegiums, durchgeführt.

  • dass durch die beiden Kurzschuljahre (Ostern 1966 bis Sommer 1967) allerlei Schüler schon vor dem 15. Geburtstag ihren Hauptschulabschluss erreichten?

  • dass 1967 ein Orkan das Aluminium-Turnhallendach auf die Schienen der Kleinbahn wirbelte?

  • dass unsere Schule 1968 als zweitstärkster Abnehmer von Schulmilch im Lande Schleswig-Holstein eine Geldprämie erhielt?

  • dass im Frühjahr 1968 die Gerhart-Hauptmann-Schule beinahe aufgelöst worden wäre? Es liefen Planungen, in unserem Gebäude das zweite Ostufer-Gymnasium einzurichten und unsere 750 Schüler auf die benachbarten Grund- und Hauptschulen zu verteilen.

  • dass wir 1968 einhundertzwanzig Schulanfänger zu verzeichnen hatten?

  • dass Ende der sechziger Jahre fast alle 23 Lehrer motorisiert waren? Im Jahre 1956 kam eine einzige Kollegin mit einem Kleinstwagen (Isetta) zur Schule, alle übrigen erschienen zu Fuß, per Fahrrad oder mit der Straßenbahn.

  • dass in den letzten zwanzig Jahren nicht nur wegen eines Überangebots an Schnee und Eis mehrfach der Unterricht ausfiel, sondern auch wegen Kohlenknappheit, einer Grippewelle oder der unzulänglichen neuen Heizungsanlage?

  • dass Anfang der siebziger Jahre jede Klasse nur 1 bis 2 Sportstunden pro Woche hatte, weil das neue Hans-Geiger-Gymnasium bis 1974 Mitbenutzer unserer Turnhalle war?

  • dass bis 1973 durch einen täglich wechselnden Schlüsseldienst beide Schultüren während des Unterrichts abgeschlossen und für Besucher geöffnet wurden?

  • dass die seit 1969 angeschlossenen Sprachheilklassen ausgegliedert wurden und ab 01.09.1972 eine selbstständige Sprachheilgrundschule bildeten?

  • dass seit 1973 bzw. 1975 an den nunmehr zwei Schulen im Gebäude die 5-Tage-Woche durchgeführt wurde?

  • dass unsere Skilanglauf-Jugendmannschaften zwischen 1977 und 1979 dreimal am Bundesfinale des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" teilnahmen? Zwei Landesmeistertitel und ein zweiter Platz wurden gegen stärkste Konkurrenz aus allen Schularten errungen.

  • dass die Sportler(innen) der Gerhart-Hauptmann-Schule seit 1960 im Fußball, Handball, Korbball, Skilanglauf und in der Leichtathletik über 50 Stadtmeistertitel und viele gute Platzierungen auf Bezirks- und Landesebene errungen haben?

  • dass die Olympiasiegerin Heike Henkel Schülerin der Gerhart-Hauptmann-Schule war?

  • dass die entsiegelte Schulhoffläche mit Eigenleistung des Fördervereins, einer 5000€ Spende von Bingo Lotto und unter dem tatkräftigen Einsatz von unserem Hausmeister Karl-Heinz Puchalla zur Eiszeitlandschaft umgestaltet wurde?

  • dass wir jedes Jahr ein großes Schulfest oder eine Projektwoche oder einen großen Schulausflug durchführen?

  • dass jede 4. Klasse eine Klassenfahrt durchführt? Am liebsten geht es an die Nordsee!

  • dass die Gerhart-Hauptmann-Schule 2011 den Kulturpreis der Stadt Kielfür das Theaterprojekt "Life doesn´t frighten me! Von der Kraft der Unerschrockenheit" erhalten hat?

  • dass das Tanzprojekt "Frida Kahlo" in die Endrunde des bundesweiten Wettbewerbs "Kinder zum Olymp" gekommen ist?

  • dass das Theaterprojekt "Vincent will reden" 2014 beim bundesweiten Wettbewerb "Mixed Up" in die Endrunde gekommen ist?

  • dass die Schauspielerin Sibel Kekilli beim Theaterprojekt "Wand der Helden" als persönliche Heldin eines Schülers teilgenommen hat?

  • dass es seit 1996 die Betreute Grundschule "Drachenburg" gibt, in der Kinder täglich bis 17:00 Uhr betreut werden?

  • dass die Gerhart-Hauptmann-Schule seit 2005 Offene Ganztagsschule "Räuberhöhle" mit Mensabetrieb und attraktivem Nachmittagsprogramm ist?

  • dass regelmäßig am Freitag ein "Türkisches Elterncafe" stattfindet?

  • dass unsere Schülerbücherei ca. 4000 Kinderbücher hat? 20 Bücher werden täglich ausgeliehen. Ellerbek liest!

  • dass regelmäßig Bilderbuchkino mit der Schauspielerin Marie Kienecker des Theaters im Werftpark stattfindet?

  • dass wir sehr vom Team des Theaters im Werftpark unterstützt werden? Wir alle sind große Fans dieses besonderen Kinder- und Jugendtheaters!

  • dass die 3. Klassen jedes Jahr am stadtweiten Vorlesewettbewerb teilnehmen?

  • dass Türkischunterricht durch das türkische Konsulat angeboten wird?

  • dass das Förderzentrum Sprache 2013 aufgelöst wurde?

  • dass es seit 2012 eine Schulsozialpädagogin an der Gerhart-Hauptmann-Schule gibt?

  • dass eine "Lernwerkstadt" für jahrgangsübergreifendes, selbsttätig-entdeckendes Lernen eingerichtet wurde?

  • dass es seit 2013 einen Kindershop gibt?

  • dass wir Paten des Sport- und Bewegungsparks Gaarden sind und bei der Planung des schulnahen Geländes mitwirken konnten?

  • dass geplant ist, den Schulhof naturnah im kommenden Jahr umzugestalten?

  • dass wir uns einen Schulchor und ein Orfforchester wünschen?